6 grundlegende Schritte für den Vertriebs-Erfolg deines digitalen Produkts

Hallo Uwe hier.

Im letzten Blogartikel haben wir geklärt, warum du was, wem verkaufen willst – das ist die Basis, das Fundament deines Business. Jetzt geht’s ans Verkaufen! Bis jetzt weiß noch niemand, dass du ein geniales Produkt geschaffen hast. Das muss jetzt ins Netz und dort deiner Zielgruppe auf dem Silbertablett serviert werden.
Bevor wir jedoch in die speziellen Themen „Traffic, Listbildung, Email-Marketing, Funnel-Marketing“ usw. einsteigen, möchte ich dir im heutigen Artikel

die 6 grundlegenden Schritte eines Vertriebsablaufs für dein digitales Produkt zeigen.


Schritt 1 – deine Botschaft, deine Message:

Du brauchst eine Botschaft für deinen zukünftigen Kunden, in der du ihm auf den ersten Blick klar machst, welchen Nutzen du und dein Produkt für ihn darstellen. Welches Problem du ihm wie lösen und welches Bedürfnis du ihm befriedigen kannst.
Kurz und knackig, am besten mit einem Blick erfassbar, und trotzdem so aussagekräftig, dass es deinen Leser sofort in seinen Bann zieht – wenn es der richtige (ideale) Leser aus deiner (idealen) Zielgruppe ist.
Dabei reicht es aber nicht, nur den Produkt-Vorteil zu beschreiben. Du muss vielmehr eine Komplett-Idee verkaufenein Vertrauens-Paketeine Visioneinen Glaubenssatz!
Du stellst dich und dein Produkt so ins Licht, dass dein Leser nicht nur das gerade angebotene Produkt kauft, sondern hofft und fragt, ob noch weitere Produkte folgen, bzw. ob du ihm auch weiterhin helfen oder ihn sogar coachen kannst.
Deine Message muss den Kunden treffen und ihn berühren – und starke Bedürfnisse in ihm wecken!

Schritt 2 – deine Landing-Page:

Sicherlich hast du den Begriff „Landing-Page“ oder „Lead-Page“ schon gehört. Inzwischen dürfte es zum Internetmarketing-Allgemeinwissen gehören, dass man Interessenten aus einer Traffic-Quelle (z.B. Facebook) nicht auf seine Home-Page schickt.
Ein Interessent, der einen Link klickt, weil er sich eine bestimmte Information erhofft, sucht sich nicht durch ein Menü, bis er die richtige Seite gefunden hat. Aus diesem Grund bauen wir sogenannte „Landing-Pages“.
Wie der Name schon sagt,  landet der Leser genau auf der beworbenen Seite, mit genau den Informationen, weswegen er den Link oder den Button geklickt hat.
Diese Landing- oder auch Lead-Pages enthalten aber auch nur die versprochene Info – plus eine Responsemöglichkeit.
Der Leser kann nur die Message lesen und dann den Response-Button klicken – keine Menüs, keine Side-Bar, nichts, was den Besucher von dieser einen Botschaft ablenkt.

Er hat nur die beiden Möglichkeiten:
a) dein Button zu klicken – wenn du deine Botschaft elektrisierend genug geschrieben hast – oder
b) die Seite wieder zu verlassen.

Als Informations-Elemente dienen neben den Texten, auch Videos, Bilder und wenn möglich auch Empfehlungen bisheriger Kunden.
Sicher hast du schon Landing-Pages gesehen und warst überrascht – bis erschlagen – von dem überbordenden Informationsangebot. Eine gute Seite muss jedoch nicht ellenlang und bis obenhin vollgestopft sein. Entscheidend ist die eine Botschaft die deinen Interessenten hypnotisiert und zum Kunden macht.
Zu erklären, wie das im Detail funktioniert, würde hier zu weit führen, das erläutere ich dir gerne an einer anderen Stelle.

Schritt 3 – Traffic – Besucher auf deiner Landing-Page:

Du ahnst es schon, die beste und hypnotisierendste Landing-Page nützt nichts, wenn sie niemand sieht. Also brauchst du Besucher auf deiner Seite – und das möglichst viele!
Aber nicht irgendwelche Besucher, sondern hoch targetierte. Das heißt, du brauchst Besucher, die genau das Problem haben, das du lösen – bzw. das Bedürfnis haben, das du befriedigen kannst. Und da liegt der Hase im Pfeffer. Wie kriegst du genau diese Leute dazu auf deine Seite zu surfen?

Im Prinzip gibt es zwei grundsätzliche Lösungen des Problems:

A) du streust deine Werbung mit der Gießkanne, wie man das früher mit der Printwerbung gemacht hat (und was übrigens viele heute noch tun) und hoffst, dass du dabei einige deiner Leute aus deiner Zielgruppe triffst – das ist mit dem Schrotgewehr in die Luft geschossene Werbung, mit der Hoffnung jemanden zu treffen – und rausgeschmissenes Geld!

B) oder du weißt ganz genau, wo deine Zielgruppe anzutreffen ist – welche Seiten sie besucht, in welchen sozialen Netzwerken sie postet usw. – und du weißt, wie man sie dort zielgenau aufstöbert!
Ich glaube, man muss kein Werbeprofi sein, um ganz schnell zu erkennen, welche der beiden Varianten nicht nur die effektivere, sondern auch noch die kostengünstigere ist.
Als leuchtendes Beispiel für zielgenaue Werbung, steht momentan über allem – Facebook – (hier kannst du dir meinen Report „Facebook-Ads – als low budget Traffic-Maschine“ kostenlos herunterladen) . Das war nicht immer so. Noch vor nicht all zu langer Zeit, waren Google-Adwords das Maß aller Dinge. Inzwischen kommen auch andere soziale Medien wie Xing, Instagram, LinkedIn usw. in den Sichtradius der Ad-Werber.
Ich bereite gerade ein ausführliches Tutorial zu diesem Thema vor.

Die Werbemöglichkeiten im Internet sind vielfältig – in einem weiteren Blog-Artikel werde ich auf die wichtigsten Werbemöglichkeiten im Detail eingehen.

Schritt 4 – Vertrauen:

Ich weiß nicht, ob du dir schon mal Gedanken darüber gemacht hast; aber würdest du von jemandem etwas abkaufen, dem du nicht vertraust? Kennst du das ungute Gefühl, wenn dir jemand am Telefon einen neuen Handy-Vertrag verkaufen will und du eigentlich nur darüber nachdenkst, wie du den Anrufer wieder los wirst?
Sicher warst du auch schon auf Webseiten, die dir das Blaue vom Himmel versprochen haben – hast du da gekauft?
Verkaufen ist Vertrauenssache! Du musst dir das Vertrauen deiner Interessenten erst verdienen – auch wenn deine Botschaft elektrisierend ist und du handfeste Argumente hast.

Wie aber erwirbt man das Vertrauen der Besucher?

Eine gute Sache sind sogenannte Testimonials – das sind Aussagen von Kunden, die dein Produkt schon gekauft haben. Leider reicht das heute alleine nicht mehr aus. Viele Kunden sind inzwischen verunsichert, weil sie schon paarmal auf die Schnauze gefallen sind. Testimonials kann man auch fälschen …denken sie dann möglicherweise.
Der allerbeste Weg um das Vertrauen eines potentiellen Kunden zu erlangen ist, wenn ihm eine Person seines Vertrauens dein Produkt empfiehlt – und da sind wir dann auch schon beim Affiliate-Marketing (siehe letzten Punkt dieses Artikels). Menschen, denen dein Kunde vertraut, weil er bei ihnen schon gute Produkte gekauft hat, wenn die dein Produkt empfehlen, hast du gute Karten in Punkto Vertrauen.
Wenn das (noch) nicht möglich ist, musst du den langen Weg gehen und erst Vertrauen aufbauen, bevor du etwas verkaufen kannst. Und hier kommt das Email-Marketing ins Spiel.
Das Prinzip ist einfach, du leitest targetierten Traffic auf deine Landing-Page, auf der du dem Besucher ein wertvolles Info-Produkt als Geschenk anbietest – das kann ein Ebook sein, aber auch ein Video oder nur eine Liste – egal was, es muss nur einen großen Nutzen für deinen Leser haben. Er fordert das Geschenk gegen die Herausgabe seiner Email-Adresse an. Schon kannst du ihm Emails mit wertvollem Content zusenden, und so langsam Vertrauen aufbauen. Du sammelst Vertrauens-Coins, quasi die Erfolgs-Währung für Internet-Marketer.
Wie das im Einzelnen funktioniert, mit dem Email-Marketing, zeige ich an anderer Stelle – du kannst allerdings die Informationen auch per Email bei mir anfordern – info@internetmarketing-strategien.de – Stichwort „Email-Marketing“.

Schritt 5 – der Verkaufsvorgang:

Wenn du deinen potentiellen Kunden von deinem Produkt und von dir selbst überzeugt hast und er so viel Vertrauen zu dir hat, dass er bereit ist dir sein Geld zu geben, musst du sofort den Verkaufsvorgang einleiten.
Auch hier gibt es – wie immer – mehrere Möglichkeiten. Du kannst alles selbst organisieren – einen Zahlungs-Abwickler (z.B. PayPal) in deine Seite einbinden, dein Produkt auf einer Downloadseite bereitstellen und eine Rechnung händisch verschicken.
Du kannst es dir aber auch viel einfacher machen, in dem du einen Dienstleister mit ins Boot nimmst, der das alles – gegen eine geringe Gebühr – für dich erledigt.
Im Prinzip gibt es nur zwei Anbieter, die wirklich interessant sind. Das ist zum einen Clickbank, ein amerikanischer Anbieter, der aber inzwischen auch eine deutsche Seite betreibt – und zum anderen digistorre24, eine deutsche Plattform, die inzwischen wirkliche alle Möglichkeiten bietet, die du als Verkäufer von digitalen Produkten benötigst.
Ich selbst wickle inzwischen alle meine Verkäufe über digistore24 ab und bin sehr froh darüber, dass ich mich nach dem Einstellen meiner Produkte um nichts mehr außer dem Verkauf und das Marketing kümmern muss.
Schau dir das Angebot von digistore24 einmal an – es gibt aus meiner Sicht keine wirkliche Alternative.

Schritt 6 – Affiliate-Partner:

Der Königsweg im Verkauf von digitalen Produkten ist die Verbreitung über Affiliate-Partner (siehe oben). Du kennst das wahrscheinlich aus der Sicht des Anbieters von Affiliate-Produkten. Das geniale an der Zusammenarbeit mit digistore24 ist, dass du, wenn du dort ein Produkt als Vendor einstellst,  auch gleichzeitig eine Affiliate-ID für dein Produkt erhältst, die du potentiellen Partnern zur Vertriebsunterstützung anbieten kannst.
Wie du weißt, gibt es oft bis zu 50% Provision für die Partner. Du könntest jetzt versucht sein, die Hälfte des Verkaufspreises als Verlust anzusehen. Du musst aber bedenken, dass du diesen Umsatz ohne diesen Partner gar nicht machen würdest. Du gewinnst also auf jeden Fall – das ist ja das tolle an digitalen Produkten, du hast keine Einstandskosten mehr, wenn das Produkt fertiggestellt ist. Selbst wenn du 70% weitergibst (was durchaus auch schon mal vorkommt), hast du immer noch 30% Gewinn.
Der Vertrieb über Affiliate-Partner wird deinen Verkauf noch einmal auf eine höhere Ebene heben und vor allen Dingen für eine wesentlich größere Marktdurchdringung sorgen – ein Aspekt, der gar nicht hoch genug bewertet werden kann.

Ok, das war’s für heute. Bleib dran und schau immer wieder auf meinem Blog vorbei. Ich schreibe wöchentliche neue Artikel, die sich in erster Linie der Verbesserung des Internetmarketing-Grundverständnisses widmen.

In diesem Sinn, wünsche ich dir viel Erfolg.

Solltest du Fragen zu diesem Thema haben, schreibe bitte unten einen Kommentar.

Viele Grüße

Uwe

 

 

 

rss
Teile mit deinen Freunden

Leave a Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

You may use these HTML tags and attributes:

<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

Zum Newsletter eintragen!